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Tipps von Modellfliegern... für Modellflieger |
Auf dieser Seite möchten wir Tip's und Erfahrungen an Modellflieger weitergeben, die unsere Mitglieder selber erfahren und ausgeknobelt, oder einfach woanders gesehen haben.
| Hier etwas für Semiscaler: |
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| In diesem Beitrag geht es darum, an Vollholzrudern eine Stoffbespannung darzustellen, sowie Beplankungsbleche an Rumpf, Tragfläche und Dämpfungsflächen. Am Jagdflugzeug FW 190 bsw. waren die Ruder (Quer-, Seiten- und Höhenruder) aus Holz hergestellt und mit einer Stoffbespannung versehen. Wenn man dieses Flugzeug als Großmodell nach baut, kann man ohne Zweifel die Ruder wie beim Original nachbilden und mit Stoff ähnlichen Material bespannen. Baut man aber das Modell bsw. im Maßstab 1:7 nach, werden die Ruder alleine aus Stabilitätsgründen aus Vollholz hergestellt und entsprechen profiliert. Hier gilt es nun, die leicht durchhängende Stoffbespannung des Original's nachzubilden. |
Das profilierte Ruder mit
feingekörnten Schleifpapier verschleifen, mit
Porenfüller streichen und wieder mit 200er Papier
verschleifen. Danach von der Dreiseitenansicht im
Computer eine Vergrößerung des Seiten-, Quer- oder
Höhenruder in Vergrößerung zum Modellmaßstab
herstellen und ausdrucken. Den Ausdruck übertragen Sie
auf Bespannpapier. Es ist darauf zu achten, daß Sie
dickes Bespannpapier verwenden. Schneiden Sie die beim
Original bespannten Flächen aus dem Bespannpapier aus,
daß nur noch die Beplankungsteile vorhanden sind und
leimen Sie das Papiergerüst mit verdünnten Holzleim
(Ponal) auf das Ruder. |
| Nach
dem Trocknen, bringen Sie den ersten Anstrich mit
Porenfüller auf das gesamte Ruder auf. Schleifen Sie das
Ganze mit 200er Schleifpapier. Vorsicht! Die
Papierbespannung nicht wegschleifen. Bemühen Sie sich,
die Übergänge zwischen dem Holz und Bespannpapier
leicht anzuschleifen. Durch den Auftrag des Bespannpapier
mit verdünnten Holzleim, ist dieses ziemlich hart
geworden und leistet entsprechenden Widerstand.
Wiederholen Sie diesen Vorgang noch zwei bis drei mal. Schauen Sie nun über das Ruder, können Sie sehr schön die dargestellte durchhängende Bespannung feststellen. Spritzen Sie das ganze Ruder mit Grundierung bevor Sie die entsprechende Tarnlackierung aufbringen.
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| Beim Anbringen der
Beplankungsbleche wurden bsw. bei der Fw 190 von Focke
Wulf zwei verfahren angewendet. Die Bleche wurden Stoß
an Stoß oder überlappend angebracht. Unterscheiden
können Sie dieses an Hand von Fotos oder
Scalezeichnungen. Befindet sich an der Stoßstelle eine
doppelte Nietenreihe, wurde die Beplankung Stoß an
Stoß, befindet sich an der Stoßstelle eine einfache
Nietenreihe, wurde die Beplankung überlappend
angebracht. Die Darstellung der Beplankungsbleche können Sie mit hauchdünner Aluminiumfolie oder mit etwas stärkerem Bespannpapier darstellen und aus diesem Material anfertigen. |
| Scheiden Sie das Beplankungsblech aus und passen Sie es gemäß dem Bauteil an. Wenn Sie die Nietreihen oder Einzelnieten nicht mittels Reibefolie aufbringen (entsprechende Bögen bekommen Sie im Fachhandel), zeichnen Sie bei der Verwendung von Bespannpapier die Nietenreihen mit einen weichen Bleistift auf (siehe Abbildung). Bei der Verwendung von Aluminiumfolie markieren Sie die Nietreihen von innen mit einem Rändelrad oder Körner. Kleben Sie nun das Beplankungsblech auf das entsprechende Bauteil. Verwenden Sie Bespannpapier, imitieren Sie später die Nietköpfe mit einer Spritze gefüllt mit Weißleim oder Zahnstocher. Beim Aufbringen von Bespannpapier benutze ich verdünnten Weißleim um eine härtere Oberfläche zu erhalten. | ![]() |
| ACHTUNG! Beginnen Sie
beim Anbringen von Beplankungsblechen am Rumpf immer von
oben und hinten. Also in Flugrichtung. Bei der
Tragfläche und Höhenleitwerk von innen und hinten in
Flugrichtung gesehen. Nur so können Sie bei
überlappenden Beplankungsteilen die Überlappung korrekt
darstellen und täuschend echte Verwitterungseffekte nach
dem Farbauftrag anbringen. Nach dem vollständigen Anbringen der Beplankungsbleche und abschließenden Schleifarbeiten so wie imitieren der Nietköpfe, grundiere ich die Bauteile mit Farbe im Aluminiumfarbton. Diese Maßnahme stellt sicher, dass man nach der abschließenden Lackierung mit Tarnfarben unter Einsatz von feinem Schmirgelpapier, Abnutzungseffekte darstellen kann, dar unter der Tarnfarbe die Aluminiumfarbe durchschimmern wird.
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Farbgebung/Farbschema
In diesem Teil des Beitrages geht es um die Farbgebung und Farbschema zweier Fw 190 A-8 nach Vorbild eines Original. Ein Modell wurde nach dem Bauplan von Peter Kriz (MT-Bauplan 724) und ein Modell aus dem Baukasten von der Firma Marutaka, Japan, erstellt. Hier die Vorbilder :
In Zeiten der Fastfertig- und Fertigmodellen ist es für einen Semiscale -oder Scalemodellbauer zeitaufreibend und fast unmöglich die dem Original entsprechenden Tarnfarben oder Decals im Fachhandel zu erwerben. Fündig geworden bin ich dann bei der Firma Engel Modellbau geworden. Die Decals werden hier in unterschiedlichen Maßstäben angeboten (www.engelmt.de). Meine Modelle werden per Airbrush mit wasserlöslichen Revell Farben lackiert und mit Klarlack matt versiegelt. Das Ergebnis ist eine Kraftstofffeste Lackierung. Für die Ausführung des Tarnschema II./JG 54 "Grünherz" habe ich die Farben REVELL AQUA Hellblau matt(36149) oder Grau matt (36157), Dunkelgrün matt (36139), Schwarzgrün matt (36140) und Gelb matt (36115) von Conrad verwendet. Die Farben werden spritzfähig mit 25% wasseranteil verdünnt. Hier das Ergebnis:
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| Lösung der Probleme: Die Hoheitsabzeichen (Balkenkreuze) wurden bei dieser Modellausführung mit Hilfe von Schablonen mit Revell Farben auflackiert (bevor das Modell mit Klarlack versiegelt wird). Gruppen- und/oder Geschwaderabzeichen sowie taktische Nummern und Verbandsführerabzeichen werden wie die Hoheitsabzeichen vor dem Versiegeln mittels Schablonen auflackiert. Verwitterungseffekte an den Beplankungsstößen usw. können ebenfalls mit einfachen Mitteln bewerkstelligt werden: Entgegen der Flugrichtung, also von hinten nach vorne bearbeiten, die vorgesehenen Beplankungsstöße mit Lackierklebeband (ganz fein) abkleben. Tuschkastenfarben schwarz zu feinem Pulver zerreiben. Mit einem feinen Pinsel an der Klebekante auftragen und durch pusten entgegen der Flugrichtun (nach hinten) verteilen. Danach versiegeln. Auf den Websiten der Traditionsvereine einzelner Jagdgeschwader sind Gruppenabzeichen dargestellt und können für unsere Zwecke gut aufgearbeitet werden. Hier kann Modellflug und der Computer sinnvoll verbunden werden. |
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Beispiel des Volksjäger Heinkel He 162
Salamander:
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